Backups bleiben eine der tragenden Säulen der IT-Resilienz. Dennoch werden sie oft missverstanden oder unzureichend geprüft. Viele Organisationen erkennen ihre Grenzen erst im kritischen Moment der Wiederherstellung.
Häufige Fehler
- Wiederherstellungen nie testen
- Alle Backups am selben Ort aufbewahren
- Kritische Konfigurationen vergessen
- Fehlgeschlagene Jobs nicht überwachen
- Backup-Repositories unzureichend schützen
Empfohlener Ansatz
- 3-2-1-Regel: mehrere Kopien, auf mehreren Medien, davon eine extern
- Regelmäßige Tests: tatsächliche Wiederherstellbarkeit prüfen
- Segmentierung: die Backup-Infrastruktur isolieren
- Protokollierung: Erfolge und Fehlschläge der Jobs nachverfolgen
Eine strategische Sichtweise
Backups sollten anhand geschäftlicher Anforderungen konzipiert werden: akzeptable Wiederherstellungszeit, tolerierbarer Datenverlust und Kritikalität der Dienste.
Der wahre Wert eines Backups zeigt sich nicht bei seiner Erstellung, sondern bei seiner erfolgreichen Wiederherstellung.